Meldeaktion zum Vogelsterben!!!
- Meldungen per Mail oder telefonisch

- 300.000 Todesopfer an Glasflächen jährlich
- Vogelschlag an Glasflächen verfolgen & dokumentieren
- Tipps zur Entschärfung von Glasflächen
- Broschüre „Vogeltod und Glasflächen“ anfordern
Informationen zum Projekt in der Geschäftsstelle unter 04 21 / 3 39 87 72
Der Tod an Scheiben ist in der zivilisierten Welt eines der grössten Vogelschutzprobleme überhaupt. Hunderttausende von Vögeln kommen allein in unserem Land jedes Jahr um, weil sie mit Glas kollidieren. Vögel können Hindernisse in ihren Lebensräumen leicht umfliegen. Aber auf unsichtbare Hindernisse wie Glasscheiben sind sie nicht vorbereitet, da sie diese als Hindernis nicht rechtzeitig erkennen können. Bei durchsichtigen Glasflächen ist die dahinter liegende Landschaft erkennbar oder die davor liegende wird gespiegelt, getönte Scheiben reflektieren die Umgebung. So bekommt der Vogel den Eindruck er fliegt auf eine freie Landschaft zu und prallt mit oft hoher Geschwindigkeit gegen das Glas. Manchmal blendet auch die direkte Sonnenreflektion die Vögel. Die Folge sind Gehirnerschütterungen oder ein tödlicher Genickbruch. Da Beutegreifer wie Katzen die verunglückten Vögel schnell beseitigen, zeugen oft nur kleine Federn an der Aufprallstelle von dem Unfall.
Forschen Sie mit!
Um das Ausmaß an Vogelschlag an Glasflächen verfolgen und dokumentieren zu können, werden in diesem Jahr Todfundmeldungen gesammelt und auch Federfunde untersucht. Aus den Ergebnissen können Handlungsanleitungen und Hilfestellungen für Gebäudebesitzer zur Vermeidung eines massiven Vogeltod an Glasflächen erstellt werden.
Tote Vögel online melden
Wenn Sie tote Vögel in ihrer Umgebung feststellen, können Sie ihre Beobachtungen uns möglichst mit genauen Angaben zu Fundort, Funddatum und den näheren Umstände melden. Der NABU sammelt alle Daten, wertet sie aus und stellt sie Wissenschaftlern zur Verfügung. Diese einfache Methode hilft uns, besondere Gefahrenpotentiale im gesamten Stadtgebiet zu lokalisieren und gezielte Vermeidungsstrategien zu erarbeiten.
Fotos betroffener Gebäude oder anderer Glasfallen im öffentlichen Raum einsenden In der Stadt gibt es viele Gebäude an denen Vogelschlag stattfindet. Das Problem ist zwar bekannt, es gibt aber kaum Bereitschaft, daran etwas zu ändern. Entweder wird die Zahl der getöteten Vögel kleingeredet, weil man ja gar nicht so viele Kadaver finde. Wobei man verschweigt, dass die toten Vögel sehr schnell durch andere Tiere (z. B. Katzen und Füchse) zur Seite geschafft werden. Zum anderen verlässt man sich auf Behauptungen der Glasindustrie, dass bestimmte Beschichtungen des Glases Vogelschlag verhinderten.
Wir wollen dem Thema weiter auf den Grund gehen und bitten Sie, uns Digitalfotos von Gebäuden mit besonderer Glasarchitektur einzusenden. Senden Sie ihre Fotos an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
und geben Sie bitte Funddatum und Fundort an und ob Sie mit einer Veröffentlichung des Bildes auf unserer Homepage einverstanden sind.
Weitere Tipps zur Vermeidung von Vogelschlag an Glasflächen hält der NABU in der Broschüre „Vogeltod und Glasflächen“ bereit. Diese kann kostenlos beim NABU, Contrescarpe 8, 28203 Bremen angefordert werden.
| < Zurück | Weiter > |
|---|




