NABU

Wir trauern um Klaus-Werner Stade

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  • Über 60 Freunde nahmen Abschied
  • Bürgerschaftspräsident Weber und NABU-Präsident Tschimpke unter den Gästen
  • Spendenaktion für Waldkauf läuft - bereits über 2.500 € eingegangen

    Spendenkonto 1010 4040 09
    Bremer Landesbank 290 500 00
    Stichwort "Klaus Stade"

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100 Jahre NABU in Bremen 10 Jahre NABU Landesverband

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  • 1909 gründeten 12 Menschen den Bremer "Bund für Vogelschutz"
  • 1995 Geschäftsstelleneröffnung
  • 1999 Landesverbandsgründung
  • erfolgreiche Korkensammlung, Freizeiten, Tagestouren
  • NABU-Schullandheim Dreptefarm gerettet
  • in 15 Jahren viele Flächen in Bremen durch falsche Politik zerstört
  • Baumschutz und Landeswaldgesetz
  • Wunsch: 5.000 Mitglieder und mehr Umweltbildung

    NABU Landeschef Klaus Stade & Geschäftsführer Sönke Hofmann stoßen mit Bremer Umweltdeputierten auf das Jubiläum an.(v.l.n.r. Dr. Karin Mathes, Bündnis 90/Grüne, Dr. Magnus Buhlert, FDP, Sandra Speckert, CDU, Sönke Hofmann, NABU, Jens Dennhardt, SPD & Sprecher der Deputation, Klaus Stade, NABU)

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NABU Oyten

Ihr Ansprechpartner beim NABU Oyten:
Jörg Cordes
Tel.: 0 170 / 22 62 96 9

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Homepage: www.NABU-Verden.de
 

NABU Delmenhorst

guckenWir schauen genau hin!

In Delmenhorst gibt es den NABU seit 1988. Als anerkannter Verband nach dem Bundesnaturschutz-gesetz erarbeiten wir Stellungnahmen bei Vorhaben, die mit Eingriffen in die Natur und Landschaft verbunden sind.
Nach unserem Selbstverständnis steht die Namenskürzung NABU für:

Naturschutz
Artenschutz
Biotopschutz
Umweltschutz

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Seit 1991 betreuen wir eine Niedermoorfläche an der Annenriede. In diesem ca. 6 ha großen Biotop können Entwicklungsprozesse von Pflanzen- und Tiergemeinschaften und die Auswirkungen von Eingriffen verdeutlicht werden.




niedermoor2Dazu dient auch die 2003 errichtete Informations-Hütte an der Annenheider Allee.
Die praktische Naturschutzarbeit beinhaltet das Pflanzen heimischer Gehölze, den Aufbau und die Pflege von Nisthilfen für Klein- und Großvögel und andere gefährdete Tierarten (z. B. Uferschwalbenwand „Große Höhe").
Dazu gehören auch das Anlegen von Hecken, Wallheckenpflege, Entkusseln des Moores, die Betreuung einer landesweit bedeutenden Amphibienpopulation mit einem Amphibientunnelsystem am Dwoberg sowie eine Reihe weiterer ökologischer Erhaltungs- und Pflegemaßnahmen in Biotopen.

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Wir organisieren zudem Fledermaus-, Vogelbeobachtungs-, Graft-  und Tiergartenführungen.
Frauen, Männer, Jugendliche und ganze Familien setzen sich im NABU Delmenhorst für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Dabei hat Umweltbildung für uns einen großen Stellenwert, denn nur wer die Zusammenhänge in der Natur begreifen lernt, wird die Schöpfung achten und sich umweltgerecht verhalten.

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Unser Ziel ist es, der Zukunftsentwicklung vor Ort eine ökologische Richtung zu geben. Wir wollen die natürlichen Lebensgemeinschaften von Fauna und Flora erhalten oder fördern und die Bürger für den Natur-und Artenschutz sensibilisieren. Dazu gehören Beobachtungen in der freien Natur, Vorträge, Informationsstände sowie Naturerlebnisausflüge.
Machen Sie mit!
Wir freuen uns über jede Unterstützung unserer Arbeit, sei es durch Einsatz von Zeit und Energie, sei es durch aktive oder finanzielle Hilfe. Auch Interessenten mit neuen Ideen und Vorschlägen sind bei uns immer herzlich willkommen.
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Bankverbindung:
NABU Delmenhorst
Konto 314 017 97,
LZO, BLZ 280 501 00
Spenden sind steuerlich absetzbar und werden bescheinigt.


Wir treffen uns jeden 1. Mittwoch im Monat um 20 Uhr in der Gaststätte „Zum Halben Wege", Oldenburger Str. 140, Delmenhorst. Schauen Sie doch einfach einmal rein.
Haben Sie noch Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an:
NABU Delmenhorst e.V.
Stedinger Str. 249 b
27753 Delmenhorst
Tel.: 0 42 21 / 5 61 61

1. Vorsitzende: Bettina Janßen, Stedinger Str. 249 b, 27753 Delmenhorst
2. Vorsitzender: Dieter Hohmeister, Brandenburger Str. 1. 27755 Delmenhorst
Schriftführerin: Susanne Niemeck, Stedinger Landstr. 101, 27751 Delmenhorst


tunnel1Unser großes Amphibienschutz-Projekt "Dwoberg"
Bei diesem Gebiet handelt es sich um einen bedeutsamen Bereich für den Naturschutz, ausgewiesen als Landschaftsschutzgebiet im Nordwesten von Delmenhorst.
Dazu gehört das Waldgebiet des Delmenhorster Tiergartens sowie zwei Teiche, Feuchtwiesen und Brachflächen. Dieser Landschaftsraum mit seinen diversen Biotoptypen ist für eine Vielzahl von Insekten, Vögeln, Amphibien und anderen Tierarten von hoher Bedeutung für den Artenschutz.

tunnel3Der historische Abriss gibt vor, dass schon im Mittelalter „Tonabbau" in dieser Gegend vorherrschte. In den 1930er Jahren prägten extensive Landwirtschaft und noch 2 Ziegeleien das Bild. Bis in die 1960er Jahre entstanden zwei große „Ziegelteiche" = die Tonkuhle und der ugs. genannte „Ententeich". Die ehemaligen Tonabbaugruben wurden verfüllt, und eine starke Besiedelung „rund um die Tonkuhle" setzte ein. Damit ging auch der Verlust der landwirtschaftlichen Fläche einher, so dass der inzwischen entstandene Lebensraum für sechs verschiedene Amphibienarten langsam eingeschränkt wurde, denn die vorhandenen Teiche dienen seither als Laichgewässer in Verbindung mit den angrenzenden Winter- und Sommerlebensräumen. Ab 1990 wurden mehrere Bebauungspläne auf den Weg gebracht und die weitere Verdichtung war damit vorprogrammiert.
Folgende besondere Arten waren noch im Jahre 1987 auszumachen:
  • Grasfrosch, Erdkröte, Seefrosch, Wasserfrosch, Teichmolch, Kammmolch.
  • Haubentaucher, Blesshuhn, Teichhuhn, Sumpfrohrsänger, Teichrohrsänger, Nachtigall.
  • Außerdem ein ausgeprägter Libellenreichtum und Rote-Liste-Arten der Pflanzenwelt.
tunnel4Der NABU Delmenhorst  hat zum ersten Mal im Jahre 1988 Frösche und Kröten rund um die Tonkuhle und dem Ententeich vor dem Straßentod gerettet (siehe Grasfroschpärchen links im Bild am NABU-Amphibienzaun). Es folgten Gutachten aus dem Jahre 1991, 1994 und 1996. Sie alle mahnten vor der Zerstörung dieses wertvollen Amphibienlebensraumes. Bis zum Jahre 2000 stand fest, dass alle angestrebten Bebauungspläne am Dwoberg realisiert würden. Nun galt es die entsprechende Kompensation für die Eingriffe in den sensiblen Lebensraum auszumachen. Mehrere Untertunnelungen am Dwoberg waren angedacht. Doch die intensive Bebauung verhinderte derartige Kompensationsmaßnahmen, denn Ziel und Zweck der Kompensation wären an jener Stelle nicht optimal erreicht worden.

tunnel2Das Installieren eines Tierdurchlasses als Zusammenführung für einen zerschnittenen Lebensraum an der Tiergartenstraße wurde erfolgreich mit unterschiedlichen Stiftungsmitteln (z.B. BINGO und Naturschutzstiftung Weser-Ems e.V.) im Jahre 2000 durchgeführt. Amphibien-Leiteinrichtungen folgten mit Unterstützung der Stadt Delmenhorst und der Umweltstiftung Weser-Ems e.V. in Jahresabständen bis zum heutigen Tag auf einer bäuerlichen Wiese.
Jahrelang setzen sich die NABU-Mitglieder für den Amphibienschutz in Zusammenarbeit mit der Stadt Delmenhorst vor Ort ein. Eine Diplomarbeit liegt ebenfalls zu diesem Thema vor, wobei der Kammmolch als eine FFH-Art, eine besondere Bedeutung einnimmt. Sieben Jahre mahnte der NABU Delmenhorst die Kompensation für die inzwischen entstandenen Bebauungen an. Nach acht Jahren entschloss sich die Stadt Delmenhorst die „Barkemeyersche Wiese" (ges. 2 ha) zu kaufen, um hier die Kompensation für die bisherigen Eingriffe und die damit einher gehenden Lebensraumzerstörungen durchzuführen.
wallhecke4Diese Fläche ist bislang noch „störungsfrei" und damit entwicklungsfähig.
Es sind weitere Projekte zum Schutz des Amphibienlebensraumes geplant, so dass der NABU alle Hoffnungen für eine Stabilisierung und Entwicklung der vorhandenen Amphibienpopulationen für die Zukunft hegt.
Helfer sind in den Monaten Februar bis April herzlich willkommen.
 

NABU Syke & Umland

Syke_schlattbildWir engagieren uns in der Biotoppflege und der Erhaltung unserer alten Kulturlandschaft. Wir kümmern uns um mehrere Schlatts und alte, vom Aussterben bedrohte Tierrassen. Regelmäßig treffen wir uns um 20 Uhr in der Gaststätte Otersen am ersten Donnerstag im Monat.

 

 

 

 

 

 

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Moorgrabenwiesen

Das Moorgrabenwiesenprojekt in Syke-Gessel ist im Rahmen der Lokalen Agenda 21 entstanden. Bei diesem mit der Gemeinde Syke und dem Biolandwirt Jochen Voigt durchgeführten Projekt sollen die Interessen des Naturschutzes und der Landwirtschaft miteinander verbunden und gleichermaßen berücksichtigt werden.
Die Feuchtwiesen werden mit dem selten gewordenen Schwarzbunt-Rind beweidet, um die alte Haustierrasse zu erhalten. Gleichzeitig bleibt die typische Kulturlandschaft bestehen und Wiesenvögel finden einen Lebensraum. Kiebitze, Bekassine und das Braunkehlchen bevorzugen das kurze Gras der beweideten Feuchtwiese.


libelle_sykerseite2Toteislöcher und Libellen

In Barrien pflegen wir ein Schlatt. Schlatts sind Toteislöcher, entstanden am Ende der Eiszeit, wo einzelne Eisblöcke langsam abschmolzen und Teiche oder kleine Seen hinterließen. Früher gab es um Syke tausende solcher Toteislöcher. Sie können sowohl nährstoffreich als auch nährstoffarm sein oder sich sogar zu einem Hochmoor entwickelt haben. Die meisten dieser Teiche sind im Laufe der Zeit versandet und heute nicht mehr in ihrem ursprünglichem Zustand erhalten. Wir kümmern uns um diese Relikte aus dem Ende der letzten Eiszeit, um zu zeigen, wie diese Toteislöcher in den verschiedenen Stadien aussehen. Gleichzeitig bietet so ein Schlatt jeweils anderen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. So können wir diverse Libellenarten und Amphibien beobachten, die als „Pioniere“ ein Toteisloch bevölkern.
Ohne unsere Pflege, wie das Entkusseln und das Ausbaggern, verlanden und wachsen diese Gewässer zu. An den Stellen entsteht Bruchwald mit Weiden, Birken, die dem Boden noch mehr Wasser entziehen. Dieses führt zu einer noch schnelleren Verlandung.


Die Kindergruppe auf dem Hohen Berg

Unsere Kindergruppe trifft sich während der Schulzeit jeden Donnerstag auf dem Hohen Berg in der Casparistraße in Leerßen. Der Umweltpädagogen des Bremer NABU, Henning Steiner, leitet die Gruppe der fünf- bis zehnjährigen Kinder. Die Kinder entdecken und erforschen spielerisch die Natur. Sie basteln Drachen, bauen Futterhilfen und ein Insektenhotel. So erfahren sie wie beim Keschern mehr über unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt.


Ansprechpartner

Ansprechpartner für Syke: Heinfried Köster, Tel.:  04242 / 169103
Ansprechpartner für Syke-Ristedt: Hermfried Jacob, Tel.: 04242 / 80662

 

NABU Achim

Achim_blumenwieseUnsere Ortsgruppe besteht bereits seit Ende der 60er Jahre. Einige unserer Hauptanliegen sind der Erhalt des ehemaligen Standortübungsplatzes als Stadtwald, der Feuchtwiesenschutz, der Schleiereulen-, Saatkrähen- und Graureiherschutz, der Erhalt der Dünen und Geesthangbiotope bei Achim und eine für unsere Vogelwelt attraktiven Umgestaltung des Golfplatzes Achim auf Wunsch des Achimer Golfclubs.
Regelmäßig treffen wir uns jeden ersten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Kulturhaus Alter Schützenhof (KASch) in Achim. 

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NABU Lilienthal

lilienthal_2Unsere NABU Ortsgruppe Lilienthal mit über 300 Mitgliedern besteht bereits seit 1980. Wir haben unseren Stammtisch im Deutschen Steak-Haus (ehemals Deutsches Haus) in Lilienthal. Dort treffen wir uns um 20 Uhr am ersten Mittwoch in den geraden Monaten (Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember).

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NABU Sulingen

sulingen_indianerlagerBereits seit 1983 besteht die Ortsgruppe des NABU Sulingen. Wir engagieren uns hauptsächlich in der Biotoppflege. Hierbei stehen zwei Projekte im Vordergrund, zum einen die Auenlandschaft Große Aue und zum andern unser Storchenprojekt.




storch_sulingenWeißstorchschutz
Als ein einzelner Weißstorch nach über 50 Jahren Abwesenheit wieder in das Sulinger Land kam, errichteten wir kurzentschlossen eine künstliche Nisthilfe, die der Storch auch annahm. Im Jahre 2005 hat dort dann ein Storchenpaar erfolgreich bei uns gebrütet. In den letzten Jahren ist eine weitere künstliche Nisthilfe hinzugekommen. In Zukunft ist noch eine weitere künstliche Nisthilfe im Süden von Sulingen geplant, wo die Weißstorche früher ebenfalls beheimatet waren.
Damit die Weißstörche auch in Zukunft erfolgreich brüten, wollen wir insgesamt eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen erreichen. Wir setzen uns für eine extensive Grünlandnutzung ein. Auch haben wir in den letzten Jahren kleine Teiche angelegt, in denen die Weißstörche ausreichend Frösche finden, um ihre Jungen aufzuziehen.

sulingen_grosse_aue_luftbildGroße Aue
Um neue Lebensräume für Insekten und Vögel zu schaffen, gestalten wir die Landschaft an der Großen Aue um. Wir haben künstliche Altarme, praktisch neue Nebenarme, auf einem Acker an der Großen Aue angelegt. In diesem Gebiet haben wir auch Niströhren für den bei uns beheimateten Eisvogel aufgebaut, der zum Brüten nur noch wenige Steilufer an den Flüssen findet.
Weitere Ackerflächen haben wir in Wald- und Wiesenlandschaft mit Bäumen und Hecken umgestaltet, damit Vögel und Insekten ausreichend Nahrung finden. Das Storchenprojekt und das Projekt Auenlandschaft Urloge werden von unserem Aktiven Bernhard Köstermenke begleitet.


sulinger_kindergruppe_2Kindergruppe
Unsere Kindergruppe, die NAJU Sulingen, ist eine offene Gruppe für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Sie pflegt einen eigenen Schrebergarten, in dem sie unter Anleitung von Heike Niemeyer und Dörthe Bergmann Obst und Gemüse anpflanzen und ernten, beispiels- weise Obstbäume, Himbeer- sträucher, Erdbeeren, Kartoffeln und Bohnen. Auch haben sie in dem ursprünglich verwilderten Garten Rosen angepflanzt, Buchsbäume gesteckt sowie einen Komposthaufen angelegt.
Ein Teil der Kinder hat unsere Homepage erstellt. Das Ergebnis ist unter folgender Internetadresse zu sehen: www.nabu-sulingen.de. Dort sind auch alle Termine zu finden. Regelmäßig treffen wir uns am ersten Donnerstag im Monat.

Ihre Ansprechpartnerin beim NABU Sulingen ist
Johanna Pinkas
Tel.: 0 42 45 / 4 90

Ihre Ansprechpartnerin bei der NAJU Sulingen ist
Heike Niemeyer
Tel.: 0 42 74 / 2 94
 

NABU Ottersberg

Ihr Ansprechpartner beim NABU Ottersberg:
Jürgen Baumgartner
Tel.: 0 42 05 / 31 91 04

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NABU Dörverden

Doerverden_aller_schleife_eilteWir treffen uns regelmäßig jeden ersten Montag im Monat ab 20 Uhr in der Pfeffermühle in Dörverden. Hier besprechen wir unsere Projekte, unsere kurz- und mittelfristigen Pläne und Vorhaben. Bei unseren Projekten stehen die Biotoppflege und der Gewässerschutz im Vordergrund. Interessierte sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen.


 Doerverden_amphibienteichgruppeBiotoppflege und Amphibienteiche

Mit einer Gruppe von bis zu zehn Aktiven führen wir unter der Leitung von Dietfried Zach Biotoppflegemaßnahmen durch. Wir pflanzen Bäume, schneiden Hecken und machen den Kopfschnitt bei Weiden. Wir führen eine Bestandsaufnahme der Flora und Fauna auf  Grundstücken der Gemeinde durch. Diese wertvollen Biotope, beispielsweise Waldwiesen, sollen in Zukunft gepflegt werden, damit sie in ihrer Einmaligkeit erhalten bleiben. Außerdem organisieren wir Frühwanderungen, um Vögeln beim Singen zuzuhören.
In unserer Region gibt es mehrere Amphibienteiche, die ursprünglich die Gemeinde ausheben ließ. Inzwischen sind viele von ihnen zugewachsen und verlandet. In Vereinbarung mit der Gemeinde haben wir die Pflegearbeiten für diese Teiche übernommen. Mit dem Teich in Diensthoop, einem Ortsteil von Dörverden, haben wir angefangen, um den Amphibienschutz voranzubringen. Zusammen mit der Jugendfeuerwehr aus Dörverden haben wir ihn von Erlen entkusselt und freigesägt, damit sich die Amphibien vermehrt ansiedeln. Als Folge unserer Arbeit konnten wir bereits eine größere Amphibienwanderung feststellen. Überwiegend gehen Kröten und Frösche in den Teich, erkennbar an den typischen Froschlaichwolken und Laichschnüren der Kröten. Für einen weiteren Teich sind ähnliche Pflegearbeiten geplant, um nach und nach alle Tümpel und Teiche für unsere heimischen Amphibienarten als Lebensräume attraktiv zu gestalten.


Doerverden_aller_in_hochwWasserrahmenrichtlinie, Leader+-Programm und Flussrenaturierung

Wir beteiligen uns an der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Hierbei geht es um den Schutz aller Flüsse und Bäche in der EU. Zunächst wird der Zustand der Gewässer beschrieben. Langfristiges Ziel ist, dass sich der Zustand der Flüsse nicht weiter verschlechtert, sondern ihr guter Zustand erhalten bzw. hergestellt wird. Für diese Arbeit wurden Gebietskooperationen gebildet. In der Kooperation sind Landwirte, Vertreter der Wasserindustrie, Angler und Naturschützer vertreten. Konkret arbeiten wir bei der Kooperation zum Aller-Böhme-Gebiet mit. Dieses Gebiet hat eine Größe von fast 2000 km², deren Gewässer, sämtliche Seen, Flüsse und Bäche, in einer ersten Phase wir beschreiben und einordnen. Mit unserem Experten Gerhard Intemann sind wir an der Zustandsbeschreibung personell beteiligt.

Unsere Region beteiligt sich am europäischen Förderprogramm Leader+. Mit diesem Programm soll die Wirtschaft in ländlichen Räumen gefördert werden. Die für das Aller-Leine-Tal politisch verantwortlichen Landkreise Verden, Celle und Soltau-Fallingbostel sowie ein Yachtclub setzen sich für eine stärkere Vermarktung der Aller als Tourismusmagnet ein. Sie planen weitere Badestrände, Bootsanleger, um den Wassersport bzw. den Tourismus zu fördern. Wir setzen uns zusammen mit dem BUND für einen sanften Tourismus ein und lehnen einen vermehrten Motorbootsportbetrieb auf der Aller mit seinen negativen Folgen für unsere Umwelt ab. Unserer Ansicht nach wird mit der Verwirklichung der Pläne die Belastbarkeitsgrenze der Aller überschritten.

Wir setzten uns für Flussrenaturierungen im Landkreis Verden ein. Für die Renaturierung des Gohbaches liegt uns die erforderliche Genehmigung vor. Für diese Maßnahme haben wir schon fast den nötigen Geldbetrag zusammengetragen. Zunächst wollen wir mit Hilfe von Baggern die Böschung des Gohbaches abflachen und „krumm und schief“ gestalten, damit eine längere Uferlinie entsteht. Praktisch entstehen dadurch ein Uferbereich, der Kleinlebewesen wie Insektenlarven, Muscheln oder Schnecken einen Lebensraum bietet. Wir planen Kindergruppen bei dieser Aktion mit einzubeziehen. Hauptverantwortlich für dieses Projekt ist unser Experte Gerhard Intemann.


Ansprechpartner des NABU Dörverden:

Dietfried Zach 042 34 - 12 82

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